Wo Worte enden, beginnt Farbe.
Bilder, die nicht gefallen wollen. Sie wollen erinnern, bewegen und bleiben, wenn Worte aufhören. Roh, intensiv, voller Aufbruchskraft.

Ich bin Malerin aus Dringlichkeit. Ich arbeite mit Farbe, wie andere mit ihren Narben. Tastend, ehrlich, kompromisslos. Meine Bilder entstehen dort, wo Sprache versagt.
Schau hin.
Vielleicht spürst du, was bleibt.
Vier Bilder, jedes ein Original in Acryl auf Leinwand. Tipp auf ein Werk, um es aus der Nähe zu sehen.
Die letzten 21 Jahre seines Lebens malte er in den Bündner Bergen, in und um Davos. Heute malt Meike B. Kirchner in Arosa. Wieder Graubünden.
Scroll durch die Geschichte. Seine Bilder erscheinen erst in Gold. Wenn du bei ihnen ankommst, bekommen sie ihre Farbe zurück.
- 1880
Aschaffenburg
Am 6. Mai kommt Ernst Ludwig Kirchner zur Welt. Er studiert Architektur. Und malt.


Der Maler (Selbstbildnis). Staatliche Kunsthalle Karlsruhe - 1905
Dresden
Am 7. Juni gründet er mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe Brücke. Ihr Programm schneidet er selbst in Holz.


Programm der Brücke, Holzschnitt, 1906 - 1911
Berlin
Die Grossstadt wird sein Motiv. Kanten, Tempo, Menschen in grellen Farben. 1914 malt er den Potsdamer Platz.


Potsdamer Platz, 1914. Nationalgalerie, Berlin - 1917
Davos
Der Krieg hat ihn gebrochen. Krank kommt er in die Berge. Und bleibt. Die Alpen, die Bauern, das Licht: Graubünden wird sein Werk.


Davos im Schnee, 1923 - 1937
«Entartet»
Die Nationalsozialisten entfernen 639 seiner Werke aus deutschen Museen. 32 davon hängen in der Schmähausstellung «Entartete Kunst».


Bergatelier, 1937 - 1938
Frauenkirch bei Davos
Am 15. Juni stirbt Ernst Ludwig Kirchner. Seine Bilder hängen heute in den grossen Museen der Welt. In Davos trägt ein Museum seinen Namen.


Herbstlandschaft bei Davos, 1936 - Heute
Arosa
Meike B. Kirchner, geborene Kirchner, malt in Arosa. Acryl auf Leinwand, gross und direkt. Ein anderer Weg, dasselbe Drängen.

Nicht malen, um zu gefallen. Malen, weil es raus muss.
«Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht das wiedergiebt, was ihn zum Schaffen
drängt.»«Ich bin Malerin aus
Dringlichkeit.»
Er schnitt den Satz 1906 in Holz. Sie schreibt ihn heute in ihren eigenen Worten. Was er unverfälscht nannte, nennt sie roh, ehrlich, kompromisslos.
Alle Werke.
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Manchmal stehe ich morgens im Atelier.
Ich habe viele Stürme erlebt. Ich bin stehen geblieben, als es schwer war. Und wieder aufgestanden, wenn nichts mehr ging. Diese Kraft und diese Fragilität stecken in allem, was ich male.
Viele Jahre habe ich Menschen und Unternehmen geführt. Wandel gestaltet und Räume geöffnet. Heute ist mein Feld die Leinwand.





Bilder, die bleiben, wenn Worte aufhören.
Meine Galerie ist kein Museum. Sie ist Begegnung. Wenn dich ein Bild nicht loslässt, schreib mir.